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Lieblingsbücher 2016

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten meiner Lieblingsbücher, die ich 2016 gelesen habe. Einige davon haben es mit ihren ersten Sätzen ins Museum der schönen Sätze geschafft. Lesenswert sind sie alle. Sätze wie Bücher.

buecher2016

  1. Heinrich Steinfest: Das Leben und Sterben der Flugzeuge
  2. Isabel Bogdan: Der Pfau
  3. Berni Mayer: Rosalie
  4. Benedict Wells: Vom Ende der Einsamkeit
  5. Frank Goosen: Förster, mein Förster
  6. Klaus Bittermann: Sid Schlebrowskis kurzer Sommer der Anarchie und seine Suche nach dem Glück
  7. Thomas Glavinic: Wie man leben soll
  8. Richard Lorenz: Frost, Erna Piaf und der Heilige
  9. Stevan Paul: Der große Glander
  10. Heinz Strunk: Der goldene Handschuh
  • Gedichtband des Jahres: Charles Bukowski: Alle reden zu viel
  • Sachbuch des Jahres: Sylvia Witt & Oliver Uschmann: Krallen rein! Über das wahre Leben mit Katzen

Außer Konkurrenz, gleichwohl die größten Herzensangelegenheiten: die Buchveröffentlichungen meiner Liebsten:

  • Alexandra Pilz: Für immer Hollyhill
  • Anne Sanders: Sommer in St. Ives

Lieblingsgäste (5): Chris Popp

Das Museum der schönen Sätze wächst: In der Sammlung „Lieblingsgäste“ kommen die Besucher zu Wort und präsentieren ihre Lieblingssätze aus Literatur und Pop. Im fünften Teil entführt uns Chris Popp in die Wörterwelten von Joey Goebel und Soundgarden. Der Autor, Bücher- und Musikfreund stemmt seit 2012 sein eigenes Magazin, wo er sich nach Herzenslust austoben kann: Booknerds.de. 

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Oliver Uschmann mag Lieblingssätze

Hurra, der sehr verehrte Kollege Oliver Uschmann mag Lieblingssätze! Der Schöpfer der weltsichtverbessernden Hartmut-und-ich-Reihe hat auf Facebook folgende Notiz hinterlassen:

„Meine Empfehlung nebenbei: Einer der besten und unterhaltsamsten Blogs des Landes. Er heißt ,Zur Sache, Sätzchen!‘ und handelt von ersten Sätzen in Romanen sowie speziellen Zeilen aus Songs. Der Kollege Bernhard Blöchl stellt sie vor und kommentiert sie ganz wunderbar. Das ist ein prima Konzept und gefällt auch Hartmut. Schaut mal rein!“

Herzlichen Dank!

Oliver Uschmann ist Musikjournalist und Bestsellerautor. Er lebt mit seiner Frau im Münsterland und entwickelt dort täglich neue Bücher oder Ideen.

Uschmanns Männer

„Tja, sagt unser Vermieter und sitzt auf dem Bierkasten in der Ecke wie ein Teilnehmer an einer Referatsgruppe, der zur Gruppenarbeit aber auch gar nichts beizutragen hat.“

Oliver Uschmann: Hartmut und ich (2005). Fischer, 2008.

Oliver Uschmann, Jahrgang 1977,  ist ein wortgewandter Vielschreiber. Und ein Verfechter der klaren, genauen Sprache. Seine zeitgenössische Männer-WG-Romanreihe „Hartmut und ich“ strotzt vor skurrilen Pointen und subversivem Humor. Szenisch, fast filmisch, schleudert er den Leser direkt in immer neue Verwicklungen, wie im exemplarischen Beispielsatz oben. Was Hartmut, der unverbesserliche Weltverbesserer, und Ich, also der Ich-Erzähler, in den mittlerweile fünf Büchern erleben und erleiden (Tipp: Murp!), ist allerfeinste Realsatire. Post-Pop, wie der Münsterländer sagt, der auch ein Faible für Aphorismen und Ratgeber-Exkurse hat („Sei unperfekt – die hohe Kunst der Unvollkommenheit“). Mit seinem aktuellen Schmöker Nicht weit vom Stamm (Script5) drängt der erfahrene Musikjournalist („Visions“) und Dozent auch in den Jugendbuchmarkt. Tipps zum Schreiben hat mir der selbsternannte Wortguru einmal in einem Interview für musicsupporter.de gegeben. Hier.