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Lieblingsplatten 2016

Subjektiv. Unvollständig. Ehrlich. Hier die persönliche Top Ten mit meinen Lieblingsplatten 2016. Einige Künstler sind mit ihren Songzeilen im Museum der schönen Sätze vertreten. Hörenswert sind sie alle. Sätze wie Platten.

  1. Conor Oberst: Ruminations
  2. Peter Doherty: Hamburg Demonstrations
  3. Metallica: Hardwired … To Self-Destruct
  4. Tom Odell: Wrong Crowd
  5. Beginner: Advanced Chemistry
  6. Nick Cave And The Bad Seeds: Skeleton Tree
  7. Jack White: Acoustic Recordings 1998-2016
  8. De La Soul: And The Anonymous Nobody
  9. Weezer: White Album
  10. Fuck Yeah: Fuck Yeah

In memoriam Leonard Cohen, David Bowie, Prince, George Michael, Roger Cicero.

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Absolute Näsler

„Denn im Großen und im Ganzen haben wir allen Grund zum Tanzen.“

Jan Delay: „St. Pauli“ (1:21), auf: Hammer & Michel (2013).

Jan Delay ist ein Spaßvogel, besser gesagt: eine Spaßbiene. In der aktuellen Size-Zero-Kinoversion der Biene Maja spricht der Hamburger Hip-Hop-Näsler den Willi, was selbstverständlich hervorragend passt, weil Majas bester Freund schon in der Originalfassung (Eberhard Storeck, der auch Snorre aus „Wickie und die starken Männer“ synchronisierte) sprechzischt, als wäre er an der Seite von Delay in der Urformation seiner Absoluten Beginner groß geworden. Zwar kann Willi schon mal ein miesepetriger Schisser sein, und doch verbindet die beiden eine gewisse lebensbejahende Einstellung zum Großen und Ganzen. Grund zum Tanzen finden sie immer. Ob Willi allerdings auf St. Pauli fliegt, darf bezweifelt werden. Er ist ja eher so der Landbrummer.