Bücherliste

Lieblingssätze schlummern überall – man braucht sie nur zu pflücken.

Vorfreude auf:

  • Tom Robbins: das gesamte Werk, noch einmal
  • Nina Sahm: Das Alphabet meiner Familie (2017)
  • Jörg Fauser: Die Harry Gelb Story (1973)
  • Joachim Lottmann: Alles Lüge (2017)
  • Martin Suter: Elefant (2017)
  • Heimito von Doderer: Die Strudlhofstiege (1956)
  • Haruki Murakami: Von Beruf Schriftsteller (2016)
  • Gerhard Jäger: Der Schnee, das Feuer, die Schuld und der Tod (2016)

2017 gelesen:

  • Oskar Roehler: Selbstverfickung (2017)
  • Sina Pousset: Schwimmen (2017)
  • Arno Frank: So, und jetzt kommst du (2017)
  • Charles Bukowski: Über das Schreiben: Briefe an meine Weggefährten und Gönner (2017)
  • Tom Robbins: Pan Aroma – Jitterbug Perfume (1984)
  • Elena Ferrante: Meine geniale Freundin (2016)
  • Tom Robbins: Buntspecht – Still-Life With Woodpecker (1980)
  • Dorothy Parker: Denn mein Herz ist frisch gebrochen (2017)
  • Ingrid Kaltenegger: Das Glück ist ein Vogerl (2017)
  • Tom Robbins: Sissy – Schicksalsjahre einer Tramperin. Even Cowgirls Get The Blues (1976)
  • Tom Robbins: Ein Platz für Hot Dogs – Another Roadside Attraction (1971)
  • Stefanie Gregg: Mein schlimmster schönster Sommer (2017)
  • Anne Sanders: Mein Herz ist eine Insel (2017)
  • Tom Robbins: Tibetischer Pfirsichstrudel – Die wahre Geschichte eines fantastischen Lebens (2017)
  • Heinrich Steinfest: Die Hai-Schwimmerin (2011)

2016 gelesen:

2015 gelesen:

  • Thees Uhlmann: Sophia, der Tod und ich (2015) TIPP
    Ein Roadtrip mit dem Tod und der Ex. Ex und hopp, Schluss mit dem Leben. Der Mann im schwarzen Anzug will den Ich-Erzähler holen, jedoch ergeben sich ein paar Verwicklungen, weshalb die Sache mit dem Sterben warten muss. Thees Uhlmann nutzt die Romanform, um melancholisch und klug, berührend und witzig von der Sache namens Leben zu berichten. Von den Fehlern und Versäumnissen, den Freunden und Freuden. Schön indes auch das: Der Tomte-Sänger und Rocker aus dem Norden bleibt neugierig auf die kleinen Wunder, die das menschliche Sein zu bieten hat. Ein süffiger Gedankenschwall.
  • Einzlkind: Billy (2015)
    Neues vom Pseudonym-Literaten mit dem Rechtschreibfehler im Namen: Billy ist der Philosoph unter den Auftragsmördern, der gleichnamige Roman ist der Thriller im Werk des Überraschungsautors. Der Plot mag einfach gestrickt sein, die Sprache ist es nicht. Wieder lässt Einzlkind den Leser über geniale Sätze und blitzgescheite Gedanken staunen. Bis zum finalen „Peng“.
  • Gila Lustiger: Die Schuld der Anderen (2015)
    Raffinierter Milieu-Krimi und vielschichtiger Gesellschaftsroman – die Wahlpariserin schreibt klar und atmosphärisch, fesselnd und hintergründig über das Frankreich der vergangenen Jahrzehnte.
  • Adelle Waldman: Das Liebesleben des Nathaniel P. (2015)
    Ein Zeitgeistbuch über die Beziehungsirrwege einer jungen amerikanischen Großstadtelite. Die Komödie aus Sicht des egozentrischen Autoren Nathaniel P. ist ein Sittengemälde über den Typ unentschlossener, bindungsunfähiger, überkritischer Mann.
  • Joachim Lottmann: Happy End (2015)
    Ein Buch über den Versuch, ein Buch zu schreiben. Dieser Aufsatz ist eine Abrechnung mit dem Literaturbetrieb und zeigt Lottmann auf dem Höhepunkt seiner Wurschtigkeit. Vor allem aber ist der Roman, der gar keiner ist, eine herrliche Frechheit.
  • Robert Seethaler: Jetzt wirds ernst (2010) TIPP
    Warmherzige Coming-Of-Age-Geschichte über einen Außenseiter-Jungen und seinen verschlungenen Weg zum Theater. Seethalers vergnüglicher Plauderton hat spürbar an Reife gewonnen.
  • Hans Rath: Und Gott sprach: Wir müssen reden! (2012)
    Lebenskluge Buddy-Komödie über einen gescheiterten Psychotherapeuten und einen Clown, der behauptet, Gott zu sein.
  • Vea Kaiser: Makarionissi (2015) TIPP
    Feistes Epos über moderne Helden und Herzensbrecher. Im Kern geht es in dem griechischen Familiendrama um die Folgen der Fehler, die wir machen, und darüber, wie und warum sich die Fehler wiederholen. Das mal berührende, mal lustig-skurrile Fabulieren beherrscht Vea Kaiser wie keine Zweite.
  • Stephen King: Das Leben und das Schreiben (2000)
    Biografie und subjektiver Schreibratgeber in einem. Von einem, der beides exzessiv betreibt: leben und schreiben.
  • Peter Handke: Die Angst des Tormanns beim Elfmeter (1970)
    Bedrückendes Kurzdrama über einen ehemaligen Fußballer, dessen Welt aus den Fugen gerät, als er glaubt, seinen Job als Monteur verloren zu haben. Sein Herumirren durch Wien wird zum psychotischen Krimi.
  • Truman Capote: Frühstück bei Tiffany (1958) TIPP
    Elegante Novelle über die Freundschaft eines Schriftstellers zu Holly Golightly, einer jungen Frau, die sich verwegen durch New York schlägt.
  • Heinrich Steinfest: Das grüne Rollo (2015) TIPP
    Abenteuerliches Fantasy-Sciene-Fiction-Familiendrama über eine mysteriöse Zwischenwelt. Ein kleines grünes Wunder.
  • Robert Seethaler: Die Biene und der Kurt (2006)
    Im Plauderton erzählte Road-Novel über ein schräges Duo auf der Suche nach der Liebe.
  • Daniel Glattauer: Geschenkt (2014)
    Vater-Sohn-Komödie über die journalistische Aufarbeitung einer anonymen Spendenserie.
  • Michael Althen: Liebling, ich bin im Kino! (2014) TIPP
    Inspirierende Textesammlung eines Filmliebhabers.
  • Robert Seethaler: Die weiteren Aussichten (2008) TIPP
    Mit leichtem Ton erzählte Außenseiter-Ballade aus der Provinz.

2014 gelesen:

  • Nick Hornby: Miss Blackpool (2014) TIPP
    (Screwball-Komödie über die britische TV-Branche in den Sechzigerjahren)
  • Johannes Bucej: Seelenruhe (2014)
    (kluge und kurzweilige philosophische Reise zur inneren Mitte)
  • Wolfgang Herrndorf: Bilder deiner großen Liebe (2014)
    (Spin-Off-Roman zum Bestseller „Tschick“. Herrndorfs letztes, unvollendetes Werk)
  • Alexander Liegl: Oben ist auch nur unten, aber halt von oben (2014)
    (episodenhaft erzählter Comedy-Roman der Münchner Kleinkunst-Größe)
  • Richard Lorenz: Amerika-Plakate (2014) TIPP
    (melancholische Hymne auf die Kraft der Geschichten, der Liebe und der Träume)
  • David Nicholls: Drei auf Reisen (2014)
    (Road-Novel zur Frage: Wie erhält man die große Liebe?)
  • Edgar Rai: Die Gottespartitur (2014)
    (spannendes Thriller-Drama um ein mysteriöses Manuskript)
  • Wolf Haas: Brennerova (2014) LIEBLINGSAUTOR HILFSAUSDRUCK
    (jetzt ist schon wieder was passiert: der Brenner zwischen drei Frauen)
  • Joachim Lottmann: Endlich Kokain (2014) TIPP
    (rauschhafte, zynische Satire über die Oberschicht auf Koks)
  • Jennifer Egan: Der größere Teil der Welt (2012) TIPP 
    (fulminantes Gesellschaftspanorama über das Verrinnen der Zeit)
  • Frank Goosen: Raketenmänner (2014)
    (fein verwobene Kurzgeschichten über Männer und ihre verlorenen Träume)
  • Verena Rossbacher: Schwätzen und Schlachten (2014)
    (aus Freude am Abschweifen: experimentelles Wortfest mit drei Männern in Berlin)
  • Matt Haig: Ich und die Menschen (2014)
    (neugieriger, zuweilen rührseliger Blick auf das Menschsein)
  • Heinrich Steinfest: Der Allesforscher (2014) TIPP
    (gescheite Vater-Sohn-Geschichte über das richtige Leben; Hymne auf das Oha)
  • Paula Lambert: Keine Angst, der will nur spielen (2014)
    (pointierter, aktueller Männerreport der GQ-Kolumnistin)
  • Frank Hertel: Susi vom Mars (2014, Debüt) TIPP
    (irrwitzig überdrehte Männerphantasie mit bayerischer Note)
  • Daniel Glattauer: Die Wunderübung (2014)
    (als Theaterstück komponierte Paartherapie-Komödie mit amüsantem Plot-Twist)
  • Katja Eichinger: Amerikanisches Solo (2014, Debüt) TIPP
    (spannungsgeladenes Psychogramm eines ausgebrannten Jazz-Idols in L.A.)
  • Robert Gwisdek: Der unsichtbare Apfel (2014, Debüt) TIPP
    (grenzenzerfetzender Trip ans Ende des Verstandes – rätselhaft stark)
  • Jakob Arjouni: Der heilige Eddy (2009)
    (trickreiches Gaunerstück, elegant erzählt)
  • Charles Bukowski: Das Schlimmste kommt noch (1983)
    („Ham On Rye“: die Coming-of-Age-Aufzeichnungen von Hank Chinaski)
  • Martin Millar: Die Elfen von New York (1994)
    (Fantasy-Comedy über fidelnde Distelfeen, die sich bei den Menschen einmischen)
  • Wolfgang Herrndorf: In Plüschgewittern (2002, Debüt)
    (brillant erzählter Berlin-Roman über einen leidenschaftslosen Zyniker)
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