Schmerzens-angelegenheiten

  • „If i had tried to make you mine / You would’ve walked away / Life can’t compete with memories / That never have to change.“ („Artifact #1“)
  • „Freedom is the opposite of love.“ („Lonely At The Top“)
  • „It ain’t perfect / Nothing is / There is still room to grow“ („Double Life“)
  • „I’m blessed with a heart that doesn’t stop.“ („Zigzagging Toward The Light“)
  • „Home is a perjury, a parlor trick, an urban myth“ („Zigzagging Toward The Light“)
  • „Love was the message, full stop.“ („Hundred Of Ways“)

Conor Oberst, auf: Upside Down Mountain (2014).

Conor Oberst ist so einer. Einer, der Lyrik vergoldet. Leider auch Lyrik vergeudet, und das ist das Problem. Ein Luxusproblem, freilich. Der Indie-Folk-Heiland aus Omaha packt derart viele Lieblingssätze in seine textreichen Songs, dass sie bisweilen untergehen in der Flut aus musikalischer Ekstase und rauschhafter Katharsis. Mitunter auch im Live-Genuschel. Dabei sind seine Worte mindestens brillant, weil stark verdichtet, bildhaft und von zauberhafter Poesie. Egal ob auf Bright Eyes-Platten oder, wie zuletzt, auf seinen Soloalben. Für seine Schmerzens-angelegenheiten muss man Oberst lieben. Wenn seine Sehnsuchtsstimme flattert, ist es im Publikum still wie im Herz eines Ungeliebten.

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