Das Beste an Bernd Begemann

„Ich hab nichts erreicht außer dir, bitte bleib bei mir, denn das Beste an mir sind wir.“

Bernd Begemann: „Ich hab nichts erreicht außer dir“ (0:36), auf: Unsere Liebe ist ein Aufstand (2004).

Also stapelt er mal wieder tief, der Grandseigneur der Hamburger Schule. Denn das Beste an ihm ist keineswegs sie oder irgendwer – das ist schon immer er selbst gewesen. Er, der aus Bad Salzuflen aufgebrochen war, um Entertainer zu werden; der als One-Man-Show viele Jahre durch die deutschen Clubs tingelte und mit verschiedenen Bands lustige, aber auch wegweisende Dinge anstellte. Scham und Scheu scheint er in Westfalen-Lippe zurückgelassen zu haben, experimentierfreudig ist er noch immer. Klebriger Befindlichkeitspop, sagen die einen. Und wenn schon. Solange dabei so herrliche Zeilen wie diese herauskommen, darf der Mainstream-Gegenschwimmer ruhig nach Reinhard Mey Jürgen Drews Schlagerfuzzi deluxe klingen.

Außerdem – und das ist nicht das schlechteste Argument – kann sich der Autor dieser Zeilen aus einem sehr konkretem Grund nicht dagegen wehren, Bernd Begemanns Initialen gut zu finden.

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