Himmelwärts mit Heinz

„Was soll das ewige Formulieren? Komm, lass uns himmelwärts spazieren, denn wer nicht wagt, der nie gewinnt, sehn‘ wir nicht zu, wie all die wunderbare Zeit verrinnt.“

Heinz aus Wien: Und apropos (0:41), auf: Heinz (2012).

Da ist sie wieder. So eine wunderbare Zeile von Heinz aus Wien. Was der Stenz von Sänger Michi Gaissmaier aufschreibt, ist sprachlich oft eine Schau. Schönklingend, wortschöpferisch, doppelsinnig („Ich wär gern im Team mit dir“). Oder einfach traumwandlerisch wie hier. Man kann der Ösi-Indie-Kappelle ja vieles vorwerfen, zum Beispiel, dass sie sich beim Krachmachen im Kreis drehen oder nicht die begnadetsten Instrumentalisten im Reich der Alpenländer sind. Jedoch ihr Gespür für kreative Texte, das kann ihnen keiner madig machen. Nun aber genug davon, denn: Was soll das ewige Formulieren? Kommt, lasst uns himmelwärts spazieren …

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