Paradiesische Parabel

„Unsere Aufgabe besteht darin, bewusst und mit offenen Augen auf einen weiseren, freieren und strahlenderen Zustand hinzusteuern, ins Paradies zurückzukehren, Freundschaft mit der Schlange zu schließen und unsere Computer zwischen wilden Apfelbäumen aufzustellen.“

Tom Robbins: „Was ist der Sinn des Lebens?“, in: Chop Suey (2005). Rowohl, 2007.

Tom Robbins, Jahrgang 1936, ist der Gottvater der Metapher, der König der ungekrönten Vergleiche, der Lehrmeister der Phantasie, der Schöpfer der Wortschöpfung, der Erstplatzierte der ersten Sätze, der Erfinder der Kreativitätstheorie. Die wilden Romane des US-Amerikaners sind Sex, Philosophie, Lebensfreude. Unterhaltung, Religion, Politik. Und immer Inspiration für alle, die schreiben. Er ist der Maßstab der Erzählkunst. Er ist Literatur. Punkt. Hatten wir schon, macht aber nix. Punkt.

PS: Der Offenbarungssatz stammt aus Tom Robbins‘ Textesammlung „Chop Suey“. Ein Lesebuch, das Kritiken, Reisebeschreibungen, Würdigungen und Antworten auf all die Fragen enthält.

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Ein Kommentar

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